GM kündigt Verbesserungen für Chevrolet Volt an

Änderungen sind Resultat einer NHTSA-Untersuchung zum Batterieverhalten nach einem schweren Unfall

05.01.2012

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WARREN, Michigan, USA – General Motors kündigte heute Verbesserungen an der Fahrzeugstruktur und dem Batterie-Kühlsystem des Chevrolet Volt an. Dadurch wird die Batterie noch besser geschützt und die Wahrscheinlichkeit eines Elektrobrandes Tage oder Wochen nach einem schweren Unfall weiter verringert.

Die Verbesserungen sind Resultat einer vorläufigen Auswertung der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), der zivilen Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit, die das Batterieverhalten nach einem schweren Unfall geprüft hat.

Am 25. November 2011 begann die NHTSA mit der vorläufigen Auswertung eines im Labor durchgeführten, schweren Aufpralltests eines Batteriepakets, in dessen Folge sechs Tage später ein Elektrobrand ausbrach. Diesen Test hatte man aufgesetzt, um einen groß angelegten Fahrzeug-Crashtest von Mai 2011 nachzustellen. Damals hatte sich ein Kühlmittelleck gebildet, das drei Wochen später zu einem Elektrobrand führte.

Der Volt wurde vom Insurance Institute for Highway Safety als „Top Safety Pick“ ausgezeichnet und hat weitere Sicherheitsauszeichnungen namhafter unabhängiger Organisationen erhalten. In den ersten elf Monaten des Jahres 2011 haben Fahrer des Chevrolet Volt zusammen über 32 Millionen Kilometer zurückgelegt. In dieser Zeit gab es keinen einzigen Vorfall, der den Testergebnissen der NHTSA von Mai oder November 2011 gleicht.

„Der Volt war von Anfang an ein sicheres Fahrzeug. Wir haben nun besondere Anstrengungen unternommen, damit unsere Kunden selbst Tage und Wochen nach einem schweren Unfall ein gutes Gefühl haben können“, so Mary Barra, Senior Vice President of Global Product Development bei GM.

GM wird ein Kundenzufriedenheitsprogramm durchführen, um die Batterie des Volt noch weitreichender vor einem möglicherweise Tage oder Wochen nach einem schweren Unfall auftretenden Elektrobrand zu schützen.

Die Verbesserungen beinhalten:

  • Verstärkung eines bestehenden Teils der Volt-Sicherheitsstruktur, um das Batteriepaket bei schweren Seitenaufprällen umfassender zu schützen

  • Einbau eines Sensors im Behälter des Batterie-Kühlungssystems, der den Füllstand der Kühlflüssigkeit überwacht

  • Einbau eines Sicherheitsbügels an der Oberseite des Batterie-Kühlmittelbehälters, um mögliche Überfüllung mit Kühlmittel zu vermeiden

Zwischen dem 9. und 21. Dezember 2011 hat GM vier erfolgreiche Crasthests mit Volt Modellen durchgeführt, die bereits mit den genannten strukturellen Verbesserungen modifiziert wurden. Die Verbesserungen haben das gewünschte Ergebnis geliefert. In keinem der Tests zeigte sich eine Beschädigung der Batterie oder ein Kühlmittelleck.  

“Diese Verbesserungen und Modifikationen berücksichtigen die Bedenken, die nach den schweren Crashtests geäußert worden sind“, so Barra. „Weder am Batteriepaket des Volt noch an der Zellenchemie wurde dadurch etwas geändert. Wir haben das Batteriesystem des Volt während über 285.000 Stunden getestet. Das entspricht einem Zeitraum von mehr als 25 Jahren. Wir sind davon überzeugt, dass unser Zelldesign zu den sichersten im Markt zählt.“

Jeder Besitzer eines Volt wird persönlich benachrichtigt, sobald die Modifikationen für seinen Wagen erhältlich sind. Alle Verbesserungen werden in den Herstellungsprozess des Volt integriert, dessen Produktion in diesem Monat nach den Weihnachtsferien wieder anläuft.

Die genannten Modifikationen und Verbesserungen werden auf alle Volt-Modelle angewendet, natürlich auch auf in Europa verkaufte Fahrzeuge. Im Euro NCAP-Sicherheitstest wurde der Chevrolet Volt mit der Höchstwertung (fünf Sterne) ausgezeichnet.

„Uns ist es immer wichtig, das Richtige für unsere Kunden zu tun“, so Mark Reuss, President GM North America. „Wir stellen sicher, dass unsere Kunden sich auch weiterhin über ihren Kauf freuen können.“ 

Technologien zur Fahrzeugelektrifizierung spielen für die Zukunft der Automobilindustrie eine wichtige Rolle. Deshalb wird GM auch weiterhin seine Vorreiterrolle dazu nutzen, die Society of Automotive Engineers* bei der Entwicklung neuer Standards zu unterstützen, die Abschleppdiensten, Schrottplatzbetreibern und Fahrzeugverwertern die richtige Handhabung elektrischer Fahrzeugkomponenten ermöglichen. GM wird dabei helfen Lehr- und Schulungsmaterialien zu entwickeln, die von diesen Akteuren zukünftig genutzt werden können.

*Die Society of Automotive Engineers ist eine gemeinnützige US-amerikanische Organisation, die sich der Weiterentwicklung der Mobilitätstechnologie verschrieben hat.

 

Über General Motors – General Motors (Listung an der New Yorker Börse: GM, Listung an der Börse von Toronto: GMM) und seine Partner produzieren Fahrzeuge in 30 Ländern. Das Unternehmen ist führend in den größten und am schnellsten wachsenden Automobilmärkten der Welt. Zu den Marken von GM zählen Chevrolet und Cadillac sowie Baojun, Buick, GMC, Holden, Isuzu, Jiefang, Opel, Vauxhall und Wuling. OnStar, eine Tochtergesellschaft von GM, ist Marktführer in den Bereichen Fahrzeugsicherheit und Informationsdienste.

Weitere Informationen zu GM und seinen Tochtergesellschaften finden Sie unter www.gm.com.

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