Komplette Opel/Vauxhall-Fertigung kommt ohne Deponienutzung aus

17.12.2015


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  • Recycling-Vorbild: General Motors mit 131 Standorten ohne Deponieabfälle branchenführend
  • Europa ist erste GM-Region weltweit mit zu 100 Prozent deponieabfallfreien Werken

Rüsselsheim/Luton.  Insgesamt 23 Opel/Vauxhall-Produktionsstätten in Europa betreiben eine vollkommen deponiefreie Abfallverwertung. Der gesamte im täglichen Betriebsablauf entstehende Abfall wird vielmehr recycelt, wiederverwendet oder für die Energiegewinnung genutzt. Zusammen mit den britischen Werken in Luton und Ellesmere Port ist es somit Europa als erster GM-Region weltweit gelungen, in den Fertigungsstätten zu 100 Prozent auf Deponieabfälle zu verzichten. General Motors verfügt nun branchenführend über die stolze Anzahl von 131 Standorten ohne Deponienutzung.

„Unsere weltweiten Fortschritte in der Abfallvermeidung werden erst durch das Engagement unserer Mitarbeiter, kreative Ideen und ein starkes Zulieferernetzwerk möglich“, sagt Jim DeLuca, GM Executive Vice President of Global Manufacturing. „Unsere Teams sehen die positiven Auswirkungen dieser Initiative und treiben sie in ihren Arbeitsbereichen tagtäglich voran.“

Eine Vielzahl von Maßnahmen hat zu den Verbesserungen an den neuen deponiefreien europäischen Standorten geführt. Die Aktivitäten für Mitarbeiter reichten von Recycling-Kursen bis hin zu Video-Trainings, welche die Vorteile für Umwelt und Unternehmen verdeutlichen. Einige Werke haben zudem in jedem Bereich eine Person bestimmt, die eine Vorreiterrolle einnehmen und die Kollegen motiviert sowie zum Mitmachen animiert. Zugleich werden jene Team-Mitglieder gewürdigt, die für besondere Fortschritte verantwortlich sind. Unabhängig davon werden alle deponieabfallfreien Standorte ihre Bemühungen unvermindert fortsetzen, um Abfälle noch weiter zu reduzieren.

„Wir bei Opel/Vauxhall betrachten die Produktionsabfälle als ungenutzte Ressource. Deshalb möchten wir über die klassischen Ziele der Müllreduzierung durch Prozessoptimierung hinausgehen. Nur wenn wir Abfall als Rohstoff begreifen, werden wir die gewohnten Prozesse überdenken und unsere Aufgaben mit frischen Ideen angehen. In strategischer Hinsicht wollen wir nicht nur komplett auf Deponienutzung verzichten, sondern auch die Wiederverwertung der ursprünglichen Abfallstoffe verbessern“, erklärt Dr. Renate Adam, Managerin Environmental Compliance und Sustainability, Opel/Vauxhall Europe.

In allen Regionen arbeiten GM-Teams daran, bis 2020 weltweit 150 deponieabfallfreie Standorte zu etablieren. Vom Fachmagazin Environmental Leader erhielt das Unternehmen dafür, dass es ein weltweites Projekt zur 100-prozentigen Abfallvermeidung ins Leben gerufen und vorangetrieben hat, einen „Top Project of the Year Award“. Wie GM diese Ziele erreichen will, legt der Automobilhersteller im Strategiepapier „The Business Case for Zero Waste“ dar.

Recycling-Vorbild: General Motors ist mit 131 Standorten ohne Deponieabfälle branchenführend.

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